BASICS Urologie (Elsevier)

Das Buch ist Teil der bekannten Reihe „BASICS“ des Elsevier Verlages und gliedert sich in Aufbau, Struktur und Design in das gewohnte Konzept ein.

Es wird eine Trennung zwischen einem allgemeinem Teil mit den Themen:

  • Grundlagen
  • Diagnostik und Therapie

einem speziellen Teil:

  • Fehlbildungen
  • Störungen der Harnentöleerung
  • Schmerzen
  • Hämaturie ( schmerzlos/schmerzhaft)
  • Weitere Turmoren
  • Nebenniere
  • Venerische Infektionen
  • Geschlechtsspezifische urologische Erkrankungen
  • Speziellen Themen

und drei Fallbeispielen vorgenommen.

Wie man bereits erkennen kann, ist der Aufbau sehr praxisorientiert und zum schnellen Nachschlagen gut geeignet. Allerdings ist das DIN A 4 Format nicht für die Kitteltasche geeignet. Ein Themenkomplex (wie zum Beispiel: Niereninsuffizienz) wird auf einer Doppelseite übersichtlich abgehandelt, dabei befindet sich am Ende jedes Themas eine Zusammenfassung in einer „Memo“- Box mit den wichtigsten Informationen in Kürze. In Aufbau, Graphik und Fotographie ist das Buch sinnvoll und einheitlich gestaltet , somit wird ermöglicht schnell eine Übersicht über das Thema zu erlangen. Nach einer Definition des Krankheitsbildes werden die Ätiologie/ Pathogenese, Symptome, Diagnose und Therapie erklärt. Die inhaltliche Struktur ist überwiegend in Textform, selten in kurzen Aufzählungen gehalten, wobei der Text gut und einfach zu verstehen ist und keine unnötigen Komplizierungen aufweist. Wie die Autoren eingangs selbst darstellen, ist das Ziel des Buches, einen Einstieg in das Themengebiet Urologie zu geben und die wichtigsten/ häufigsten Krankheitsbilder zu erläutern, ohne sich in Details zu verlieren.

Meiner Meinung nach, ist das Buch sehr gut geeignet ,um sich auf Praktika und Seminar vorzubereiten oder einen Überblick über die Urologie zu erhalten. In wie fern das Werk den Ansprüchen des IMPP genügt, möchte und kann ich der zeit nicht beurteilen. Da von den Autoren aber betont wird, dass es sich nicht um einen Lehrbuchersatz handelt, kann sich jeder Studierende, je nach seinem Interesse, ein ausführliches Lehrbuch zur Hand nehmen. Also, vielleicht das richte Werk für all diejenigen, die nicht Urologe werden wollen. Zu beanstanden wäre das Register, da zum einen die Überschriften der Doppelseite schon einen schnellen Zugriff ermöglichen und zum anderen wenige weitere Schlagwörter aufgezählt werden.

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