Differentialdiagnose pocket (Börm Bruckmeier)

Das Differentialdiagnose pocket hat einen alphabetisch gegliederten Aufbau mit Normwerttabellen in den Umschlagseiten.

Das Layout ist klar strukturiert und übersichtlich. Trotz der 423 Seiten passt es (wie vom Namen gefordert) in jede Kitteltasche.

Das Hauptmerkmal des DD-pocket ist sicherlich die schlichte Auflistung sämtlicher Differentialdiagnosen eines jeweiligen Symptoms, ohne sich dabei in Definitionen oder Erläuterungen der differentialdiagnostisch relevanten Krankheitsbildern zu verlieren.

Zu jedem Symptom findet sich (wenn nötig) eine Definition und Erläuterung. Im Anschluss wird eine Unterteilung, zum Beispiel in verschiedene Ursachen, vorgenommen. Zu den jeweiligen Unterteilungen (Ursachen) werden dann zahlreiche Diagnosen/Erkrankungen aufgelistet.

Zudem werden auch Laborparameter in dieser Art und Weise dargestellt. Referenzwerte werden im Text in Form von kleinen Kästchen oder Tabellen zusammengefasst.

 

Ich würde mir wünschen, wenn  öfter eine Gliederung von häufigen bis zu seltenen Differentialdiagnosen vorgenommen und die Definitionen visuell hervorgehoben worden wären.

Die gut verständliche und schematische Darstellung ist nicht nur ansprechend, sondern ermöglicht es dem Leser sich schnell in diesem Buch zurecht zu finden.

 

Zusammenfassend ist das DD pocket als Nachschlagewerk im klinischen Alltag äußerst praktisch, liefert nützliche Inspirationen und bringt den Suchenden auf neue Ideen. Für vertiefende Informationen zu den jeweiligen Diagnosen muss natürlich auf das eigene Wissen oder ein entsprechendes Lehrbuch zurückgegriffen werden.

Meines Erachtens ist es sehr hilfreich, dass die vielen aufgezählten Differentialdiagnosen nicht weiter erklärt werden, da somit die Übersichtlichkeit erhalten bleibt.

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