Hochschulpolitisches Glossar

Der Präsident
Er repräsentiert die Universität nach außen und wird durch den Konvent auf Vorschlag des Senats für 6 Jahre gewählt und durch die Landesregierung ernannt. Seine Aufgabe ist die Förderung der zeitgerechten inneren und äußeren Entwicklung der Uiversität zusammen mit den verschiedenen Organisationen, Fachbereichen und Mitgliedern.

Der Vizepräsident
Er vertritt zusammen mit dem Kanzler den Präsidenten und wird durch den Konvent auf zwei Jahre gewählt. Er ist Vorsitzender des Senats und muß Professor sein. Während der Amtszeit ist er von Lehr- und Prüfungsaufgaben befreit.

Der Kanzler
Seine Aufgabe sind insbesondere die Geschäfte der laufenden Verwaltung. Er ist Beauftragter für den Haushalt und muß die Befähigung zum Richteramt oder höherem Verwaltungsdienst haben. Er wird mit Einvernehmen des Präsidenten nach Anhörung des Senats von der Landesregierung ernannt.

Der Senat
Seine Zusammensetzung:

  • VizepräsidentIn (VorsitzendeR)
  • Dekane der Fachbereiche sowie Prodekane des FB Medizin
  • Drei Vertreter der Professoren
  • Sechs Vertreter der Studenten
  • Vier Vertreter der wissenschaftlichen Mitarbeiter
  • Zwei sonstige Mitarbeiter

Er beschäftigt sich mit übergreifenden Fragen der Fachbereiche, wirkt an der Wahl des Präsidenten und Ernennung des Kanzlers mit und hat Einfluß auf die Rahmenbedingungen für Habilitations-, Promotions- und anderen akademischen Prüfungsordnungen. Die Mitglieder werden von den Vertretern ihrer Gruppen im Konvent gewählt.

Der Konvent
Er besteht aus 90 direkt und geheim für zwei Jahre gewählten Mitgliedern und tritt mindestens einmal jährlich zusammen. Er setzt sich aus 46 Professoren, 20 Studenten (werden jährlich gewählt), 16 wissenschaftlichen und 8 sonstigen Mitarbeitern zusammen. Der Konvent wählt auf Vorschlag des Senats in geheimer Wahl Präsident und Vizepräsident. Er behandelt hochschulpolitische Grundsatzfragen, Fragen der Hochschulreform und hat Einfluß auf die Grund- und Wahlordnung der verschiedenen Universitätsgremien. Die Konventssitzungen werden durch den Konventsvorstand (7 der oben gewählten Personen) vorbereitet und geleitet.

Professoren, Mitarbeiter und Studenten
Studenten sind alle, die an der Philipps-Uni immatrikuliert sind. Profs sind Profs, Mitarbeiter sind Mitarbeiter und Schnaps ist Schnaps.

Der AStA
Er (allgemeiner Studentenausschuss) ist das Exekutivorgan der Studentenschaft. Er führt die laufenden Geschäfte der Studentenschaft in eigener Verantwortung. Die Mitglieder werden vom Studentenparlament (StuPa) in geheimer Wahl mit der Mehrheit der satzungsmäßigen Mitglieder gewählt. Zur Durchführung seiner Arbeit beruft der AStA Referenten. Die Amtszeit entspricht der Amtszeit des Studentenparlaments.

Das Studentenparlament
Es handelt sich hierbei um (StuPa) das Beschlußorgan der Studentenschaft. Es besteht aus 41 Mitgliedern, die auf Universitätsebene von der Studentenschaft gewählt werden. Wahlberechtigt und wählbar ist jeder immatrikulierte Studierende der Philipps-Universität (ausgeschlossen Gasthörer). Die Amtszeit des StuPa beträgt in der Regel ein Jahr (1.4.-31.3.). Es tritt während der Vorlesungszeit mindestens einmal monatlich zu einer Sitzung zusammen. Die Sitzungen werden vom Präsidenten des StuPa einberufen, der in der ersten Sitzung zusammen mit dem restlichen Präsidium gewählt wird. Übrigens: Die Sitzungen des StuPa sind öffentlich.

Der Dekan
Er führt die laufenden Geschäfte des Fachbereichs und vertritt diesen nach außen. Er muß ein Professor unseres Fachbereichs sein. Er ist Vorsitzender des Fachbereichsrates, bereitet dessen Beschlüsse vor und wird aus dem Kreis der im Fachbereichsrat vertretenen Professoren für mindestens ein Jahr gewählt.

Der Prodekan für Lehr- und Studienangelegenheiten (o.a. Studiendekan)
Er wird vom Fachbereichsrat für zwei Jahre gewählt und kümmert sich zusammen mit seinen Mitarbeitern um Belange der Lehre und Ausbildung am Fachbereich.

Der Prodekan für Haushaltsangelegenheiten
Auch er wird vom Fachbereichsrat für zwei Jahre gewählt und kümmert sich vornehmlich um die Verwaltung des Fachbereichshaushaltes und der Forschungsgelder.