Satzung

In der Fassung vom 08. November 2006 (Vereinsgründung)

§1 Name, Sitz und Gerichtsstand des Vereins

1. Der Verein führt den Namen

„Förderverein Studierender der Medizin Marburg“

Nach Eintragung in das Vereinsregister lautet der Name

„Förderverein Studierender der Medizin Marburg e.V.“ abzukürzen „FS Medizin Marburg e.V.“

2. Der Verein hat seinen Sitz in Marburg an der Lahn.

3. Gerichtsstand ist Marburg an der Lahn.

4. Geschäftsjahr ist das Studienjahr (Beginn: erste Woche eines Wintersemesters)

§ 2 Gemeinnützigkeit, Zweck, Aufgaben

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Unterstützung der Studierendenvertretung des Fachbereichs 20 (Medizin) der Philipps Universität Marburg im Studienfach Humanmedizin.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

a) Kooperation mit und Unterstützung der Studierendenvertretung Humanmedizin am Fachbereich 20 der Philipps-Universität Marburg.

b) Kooperation mit und Unterstützung verschiedender ehrenamtlicher Studierendenoragnisationen unter spezieller Berücksichtigung der Humanmedizin (z.B. Lokalgruppe DFA Marburg, Orientierungseinheit für Erstsemester, Anamnesegruppen).

c) Unterstützung von Projekten im Sinne des Medizinstudiums.

d) Unterstützung der Pflege internationaler und nationaler Kontakte der Studierendenvertretung zu Personen oder Organisationen, die ähnlich Anliegen verfolgen.

e) Förderung des Kontaktes und des Meinungsaustausches zwischen Lehrenden und Studierenden sowie der Studierenden untereinander.

f) Förderung innovativer Ansätze in der medizinischen Lehre (z.B. Preis der Lehre, Goldene Pflaume).

g) Förderung von Projekten zur Lehrevaluation und Lehrverbesserung.

2. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

1. Es sind zwei Formen der Mitgliedschaft möglich: die ordentliche Mitgliedschaft sowie die Fördermitgliedschaft.

2. Ordentliches Mitglied kann jeder Studierende der Humanmedizin werden, der an der Philipps Universität Marburg immatrikuliert ist. In Zweifelsfällen, wie zum Beispiel bei Urlaubssemestern, entscheidet der erweiterte Vorstand über die Aufnahme.

3. Fördermitglied kann jede natürliche Person werden, die sich zu den unter § 2 genannten Vereinszielen bekennt.

4. Mit der Exmatrikulation geht die ordentliche Mitgliedschaft in eine Fördermitgliedschaft über.

5. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein formloser, schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist.

6. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Im Falle der Ablehnung kann der Antragsteller Berufung an die Mitgliederversammlung beim Vorstand einlegen.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss oder durch Austritt aus dem Verein.

2. Der Austritt erfolgt durch formlose, schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand und ist innerhalb einer einmonatigen Frist gültig.

3. Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt oder seinem Ansehen schadet, kann es durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Gegen den Beschluss kann das Mitglied binnen zwei Wochen Berufung an die Mitgliederversammlung beim Vorstand einlegen. Der Vorstand hat binnen zwei Monaten nach fristgemäßer Einlegung der Berufung eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die abschließend über den Ausschluss entscheidet. Bis dahin ruhen sämtliche Rechte und Ehrenämter des vom Vorstand ausgeschlossenen Mitglieds.

§ 5 Mitgliedsbeitrag

1. Es werden keine Mitgliedsbeiträge erhoben. Die Mitglieder sollen durch ihren persönlichen Einsatz zur Förderung des Vereinszweckes beitragen.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Jedes ordentliche Mitglied hat auf der Mitgliederversammlung das Anwesenheits-, Auskunfts-, Rede- und Stimmrecht.

2. Jedes Fördermitglied hat auf der Mitgliederversammlung das Anwesenheits- und Rederecht, jedoch nicht das Auskunfts- und Stimmrecht.

3. Die Mitglieder sind dazu verpflichtet die sich aus der Satzung ergebenden Aufgaben zu erfüllen und die Ziele des Vereins entsprechend seiner Zweckmäßigkeit zu jeder Zeit voranzutreiben.

4. Die Fördermitglieder erklären sich insbesondere durch finanzielle oder ideelle Zuwendung dazu bereit die Ziele des Vereins voranzutreiben.

§ 7 Organe des Vereins

1. Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 8 Jährliche Mitgliederversammlung

1. In der Mitgliederversammlung hat nur jedes ordentliche Mitglied eine Stimme. Die Ausübung des Stimmrechts durch einen Dritten ist ausgeschlossen.

2. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

a) Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands

b) Entlastung des Vorstands

c) Wahl und Abwahl des Vorstands

d) Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins

e) Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstands

f) Wahl der Kassenprüfer

§ 9 Einberufung der Mitgliederversammlung

1. Im ersten Monat eines jeden Wintersemesters soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen per Email unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Emailaddresse gerichtet ist. Die Tagesordnung wird gemäß § 8.2 vom Vorstand festgesetzt.

2. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand per Email oder mündlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen, worauf der Versammlungsleiter zu Beginn der Mitgliederversammlung über die beantragte Ergänzung abstimmen lässt. Zur Aufnahme dieses Antrags in die Tagesordnung ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Satzungsänderungen sowie Anträge zur Abwahl des Vorstands müssen den Mitgliedern mit dem Einladungsschreiben zur Mitgliederversammlung schriftlich bekannt gegeben werden; ansonsten sind sie unzulässig.

§ 10 Außerordentliche Mitgliederversammlung

1. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Sie muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten ebenfalls die Vorschriften einer ordentlichen Mitgliederversammlung.

§ 11 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, so bestimmt die Versammlung einen Versammlungsleiter. Steht der Versammlungsleiter zur Wahl eines Amtes an, so ist für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Diskussion die Versammlungsleitung an einen Wahlleiter zu übertragen, der von der Versammlung zu wählen ist.

2. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss geheim durchgeführt werden, wenn ein anwesendes stimmberechtigtes Mitglied dies beantragt.

3. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann jedoch Gäste zulassen.

4. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder voll beschlussfähig.

5. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten immer als ungültige Stimmen und bleiben für das Abstimmungsergebnis außer Betracht. Entscheidend sind nur Ja- und Nein-Stimmen.

6. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden, wobei hierzu die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden kann.

7. Bei Wahlen ist derjenige gewählt, der mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Wenn von mehreren Kandidaten niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhält, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt, wobei dann derjenige gewählt ist, der mehr Stimmen als der Gegenkandidat erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das vom Versammlungsleiter zu ziehende Los.

8. Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Bei Satzungsänderungen ist der genaue Wortlaut zu protokollieren.

§ 12 Der Vorstand

Der Vorstand des Vereins im Sinne von § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer.

1. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstands vertreten, wobei eines der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende sein muss.

2. Im Bedarfsfall kann einer der beiden Vertretungsberechtigten eine Vollmacht erteilen.

§ 13 Zuständigkeit des Vorstands

1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

a) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung

b) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung

c) Ordnungsgemäße Buchführung, Erstellung der Jahresberichte sowie Aufstellung eines Haushaltsplans

d) Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern

§ 14 Wahl und Amtsdauer des Vorstands

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Semestern gewählt – wobei ein Semester in diesem Sinne mit dem offiziellen Beginn des Folgesemesters endet. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Vorstandsmitglieder können nur ordentliche Mitglieder des Vereins werden. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem Vorstand während seiner Amtszeit aus, so wählt der verbliebene Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen kommissarischen Nachfolger. Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter auf eine Person ist unzulässig. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitglieds.

§ 15 Sitzung und Beschlüsse des Vorstands

1. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in der Vorstandssitzung, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, einberufen und geleitet wird. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden. Eine Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden. Die Einberufung kann schriftlich oder mündlich erfolgen.

2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.

3. Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.

4. Über die Vorstandssitzungen ist ein Beschlussprotokoll zu führen.

§ 16 Die Kassenprüfer

Zwei Kassenprüfer sind von der Mitgliederversammlung für jeweils zwei Semester zu wählen. Diese haben die Aufgabe, das jeweils zurückliegende Geschäftsjahr des Vereins buchhalterisch zu prüfen, wobei den Kassenprüfern zur Prüfung sämtliche Unterlagen des Vereins, Rechnungen, Bankauszüge und dergleichen zur Verfügung zu stellen sind. Die Kassenprüfung soll spätestens einen Monat vor der Mitgliederversammlung abgeschlossen sein.

§ 17 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit aller abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

2. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, fällt das gesamte Vereinsvermögen nach der Auflösung an die „Hilfe bei Leukämie und Krebs Marburg e.V.“, die es im Sinne dieser Satzung für gemeinnützige Zwecke auszugeben hat.

Dies gilt entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

§ 18 Inkrafttreten

1. Diese Satzung tritt nach Beschlussfassung durch die unterzeichneten Gründungsmitglieder des Vereins mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

2. Satzungsänderungen von Amtswegen sind zulässig.